Magerquark: Muskelaufbau für kleines Geld

By | 1. Juni 2014
Magerquark Muskelaufbau

Magquark fördert den Muskelaufbau © calisthenics-workout.de

Magerquark – das Molkeprodukt um das sich zahlreiche Mythen im Fitnessbereich ranken. Die meisten werden ihn kennen, viele essen ihn täglich, einige bekommen ihn roh hinuntergeschlungen und so manchem graut es vor diesem Lebensmittel, wenn er den Magerquark bereits aus dem Kühlschrank nimmt.

Der Magerquark ist für viele Fitnessbegeisterte und Kraftsportler ein alltägliches Nahrungsmittel – für mich selbstverständlich auch. In diesem Artikel möchte ich einmal darauf eingehen weshalb das überhaupt so ist und wie der Magerquark sich gegen andere proteinreiche Lebensmittel schlägt. Wollen wir uns dafür zunächst einmal die Nährwerttabelle des Magerquarks anschauen:

Nährwerte des Magerquarks auf 100g

Brennwert 291kJ / 69 kcal
Eiweiß 12,0g
Kohlenhydrate 4,0g
davon Zucker 4,0g
Fett 0,3g
davon gesättigte Fettsäuren 0,2g
Ballaststoffe 0,0g
Natrium 0,04g

Warum denn nun Magerquark für den Muskelaufbau?

Auf den ersten Blick lassen sich aus der Nährwerttabelle bereits viele Informationen herauslesen. Doch nicht nur das ist ausschlaggebend dafür, dass Magerquark und Muskelaufbau in einem Atemzug genannt werden.

1. Hoher Proteinanteil

Auffällig ist natürlich der hohe Anteil an Eiweiß und der niedrige Anteil an den Inhaltsstoffen, die wir als Sportler gar nicht sehen wollen – Fett und Zucker. Magerquark ist somit optimal als Lebensmittel für den Muskelaufbau geeignet. Rechnen wir es einmal hoch, so stecken in einer 250g-Packung Magerquark ganze 30g Eiweiß. In einer großen 500g-Packung sind es sogar 60g an Proteinen.

2. Geringer Aufwand bei der Zubereitung

Magerquark muss man nicht kochen oder anderweitig zeitintensiv zubereiten. Selbstverständlich braucht man den Magerquark nicht pur zu verschlingen, sondern kann es sich z.B. auch mit Beeren, Nüssen und Früchten aufpeppen. Da es mir meistens zu aufwendig ist, brauche ich meist nicht mehr als lediglich den Löffel abzuwaschen.

3. Kalorienarmes Lebensmittel

Das Verhältnis von Proteinen zur Kalorienanzahl ist bei kaum einem natürlichen Lebensmittel so gut, wie beim Magerquark. Beim Muskelaufbau Supplement Whey ist das Verhältnis selbstverständlich besser, jedoch scheiden sich hierbei die Meinungen, ob Whey als natürliches Lebensmittel bezeichnet werden kann. Meiner Meinung nach jedoch eine sehr sinnvolle Ergänzung bei der täglichen Nahrungsmittelzufuhr.

4. Unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis

Ein großer Vorteil gegenüber so ziemlich allen Lebensmitteln mit hohem Proteinanteil ist der absolut unschlagbare Preis. Für wenige Cent bekommt man mit dem Magerquark ein Produkt, was die Supplement-Produzenten nicht hätten besser herstellen können.

Magerquark ist optimal für den Muskelaufbau

Um den Magerquark bei der täglichen Proteinzufuhr optimal einzusetzen ist es wichtig sich anzuschauen, wie sich das Protein beim Magerquark zusammensetzt. Zu 80% besteht Magerquark aus Kasein und zu 20% aus Molkeproteinen – die Proteinart die beim Whey verwendet wird.

Während Molkeproteine vom Körper schnell aufgenommen und verarbeitet werden können, versorgt das Kasein den Körper über einen längeren Zeitraum mit Protein. Das liegt daran, dass das Kasein deutlich langsamer vom Körper aufgenommen wird. Eine optimale Eigenschaft, um den Körper über Nacht mit Proteinen zu versorgen. So kann man sich sicher sein, dass in der Nacht keine Versorgunglücke auftritt und der Muskelaufbau aus Sicht der Nährwertversorgung gesicht ist.

So und nun gehe ich in die Küche und schnapp’ mir meinen Pott Magerquark! ;)

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1. Juni 2014 Roman Zimnik

3 thoughts on “Magerquark: Muskelaufbau für kleines Geld

  1. Marcus Graf

    Wenn’s mal nicht süß sein soll, kann ich den Quark mit Tomate, Gurke, frischer Petersilie, Salz und Pfeffer empfehlen. Geht auch gut als Mittagssnack durch.

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  2. Ternus

    Ich habe noch eine Frage zu dem Thema und zwar:

    Wann sollte man den Quark zeitlich im Bezug zum Training zu sich nehmen?

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    1. Roman Zimnik Post author

      Ich nehme Magerquark zumeist abends zu mir. Dadurch erreiche ich den Effekt, dass der Körper in der Nacht mit Proteinen versorgt wird. Durch den hohen Kasein-Anteil von 80% werden die Proteine vom Körper nämlich relativ langsam aufgenommen ;)

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